Fülle oder Leere?

In der Regel (unsere westliche) dreht sich alles um die Fülle. Wir wollen immer mehr. Mehr Geld, mehr Kleider, mehr Dinge, von ganz kleinen bis ganz grossen. Mit der Fülle ist es oft witzigerweise so, dass sie sich nie voll anfühlt. Eher wie ein durchlöcherter Reissack. Wir werden einfach nie satt... Gemäss Polaritätsgesetz sollten wir den entgegengesetzten Pool immer auch einbeziehen. Jetzt wären wir also bei der Leere. Aber was die Leere? Beim näheren Betrachten zeigt sich in der Leere eine omnipotente Fülle. Tao Te King beschreibt es folgendermassen;


«Wir fügen Speichen zusammen,

doch es ist das Loch in der Mitte,

das die Bewegung bewirkt»,

«Wir formen Töpfe aus Ton,

doch es ist die Leere in der Mitte,

die das Gewünschte enthält»,

«Wir bauen Wände aus Holz,

doch es ist deren Innenraum,

der belebbar wird»


So hat jedes Ding, begonnen beim Atom, eine Mitte, eine Leere, die zugleich die Fülle ist. Wenn wir von der Fülle nicht voll werden, könnte die Leere eine Antwort bringen. Wie finden wir also zu unserer Mitte? Wie kommen wir zu dieser Leere, die uns schlussendlich und endlich satt macht?


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